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Einsätze 2022

Aktuelle Einsätze der Feuerwehr Schillingen:

WICHTIGE INFORMATION:

Leider müssen wir mitteilen, dass wir unsere Einsatzberichterstattung in der bekannten Form nicht weiterführen dürfen und deshalb bis auf unbestimmte Zeit aussetzen. Wir hoffen, dass wir unsere bekannte Arbeit bald wieder aufnehmen können, um Sie - die Bevölkerung - bestmöglich und transpartent informieren zu können. Der Grund liegt in einer Verbandsgemeinde-Dienstanweisung des Aufgabenträgers (VG Saarburg-Kell), die es nicht mehr zulässt eine eigene Einsatzberichterstattung durchzuführen.
Um Sie dennoch weiter informieren zu können, werden wir zukünftig Presseberichte zu unseren Einsätzen auf der Webseite veröffentlichen. Pressebilder, die uns von dieser zur Veröffentlichung freigegeben sind, können Sie hier ebenfalls oder auf unserem Instagram-Account finden. Videos zu unseren Einsätzen finden Sie auf unserem YouTube-Kanal. Auf unserem Facebook-Kanal macht eine Einsatzberichterstattung in dieser Form leider keinen Sinn mehr.
Es ist uns nur noch erlaubt Informationen und Bilder zu veröffentlichen, die Sie auch in den Pressemedien finden können. Daher können wir nicht mehr über jeden unserer Alarme berichten. Ebenfalls müssen wir die Informationen zu unseren Alarmeinsätzen entsprechend reduzieren. Beispiel: In der Liste "alarmierte Einsatzkräfte" führen wir nur noch unsere eigenen Einheiten auf. Daher gilt, was vorher auch schon galt: Unsere Einsatzberichterstattung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit. Wir bitten Sie um Verständnis.



02.09.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 02.09.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Heddert
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Einsatzende: 03.09.2022

Pressebericht News Trier

Feuerwehr bekämpft riesigen Waldbrand in Steillage bei Heddert: 150 Kräfte im Einsatz

Am Freitagabend, 02.09.2022, kam es gegen 17 Uhr im Wald zwischen Heddert und Hinzenburg zu einem großem Waldbrand. Mitten im tiefsten Laubwald ist das Feuer in einem Tal ausgebrochen und die Flammen zogen sich auf dem trockenen Boden ein Steillage hinauf. Für die Feuerwehr war es eine Herausforderung. Man konnte schon von Weitem eine riesige Rauchsäule wahrnehmen. Doch das erste Problem: Wo ist der Waldbrand genau? Die ersteintreffende Feuerwehr aus Heddert konnte hier schnell durch ihre Ortskenntnis das Feuer lokalisieren. Von der L 143 Richtung Trier konnte man den Band rechtsseitig vernehmen. Es gab eine erste Lagedurchsage und schon erfolgte ein Großalarm für zahlreiche weitere Feuerwehreinheiten. Von einem Waldweg aus mussten zunächst eine 100 Meter lange Schlauchleitung in den Wald hinein gelegt werden. Hierbei ging es ein Tal hinunter bis zum Bach "Rauruwer". Dieser führte allerdings aufgrund der enormen Trockenheit kaum Wasser. Auf der gegenüberliegenden Seite ging es nun folglich einen sehr steilen Hang / Berg hinauf. Das begünstigte auch das Voranschreiten des Feuers. In rasanter Geschwindigkeit suchten sich die Flammen den Weg nach oben. Auf einer breiten Fläche von etwa 100 Metern verbrannte alles, was es in einem Laub-Mischwald gibt. Vor allem das viele Tot- und Unterholz, aber auch der mit dickem trockenem Laub bedeckte Boden. Sehr schwierig wurde es beim Löschen an den Wurzelwerken und Baumstämmen. Hier fraß sich das Feuer bis tief ins Innere hinein. Allein für ein Baumstamm brauchte eine Feuerwehreinheit mehr als eine Stunde, um diesen zu durchzusägen und zu löschen.
Die Flammen zogen weiter den Wald hinauf. Es erfolgte ein großer Folgealarm für die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Ruwer. Denn man musste nun schnell handeln und von der anderen Seite, quasi mehr als 500 Meter weiter oben an der Steillage, das Feuer aufhalten. So wurde eine Zuwegung von Hinzenburg zum Brandort gefunden. Dort kamen mehrere Wasserführende Fahrzeuge zum Einsatz. Mit einem Faltbehälter wurde das Wasser im Wald gesammelt und durch die Feuerwehr immer wieder in einem Pendelverkehr eingespeist. Es gab nun zwei Einsatzabschnitte. Ganz unten auf der Hedderter Seite, mit Unterstützung eines großen Tank-LKW, der mit 30.000 Liter Wasser einspeiste und oben auf der Hinzenburger Seite mit dem Pendelverkehr. Das THW pendelte ebenfalls mit einem großen Wassertank auf beiden Seiten. Durch einen massiven Wasser- und Personaleinsatz konnten schließlich die sich ausbreitenden Flammen eingedämmt und gelöscht werden.
Doch an ein Einsatzende war hier lange nicht zu denken. Auf der Gesamtfläche von über 4 Hektar loderten immer noch und immer wieder kleine Flammen. Besonders dort, wo es Wurzeln und Baumstämme gab. Hier galt es nun, den gesamten Waldboden einmal umzugraben und zu löschen. In der steilen Lage war das eine große Herausforderung für alle Einsatzkräfte. Mit Einbruch der Dunkelheit wurden Lichtmasten im Wald aufgestellt. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den frühen Samstagmorgen, 03.09.2022. Eine Brandwache wurde folglich aufgestellt. Um 7 Uhr rückten dann wieder die Feuerwehren zur Brandstelle aus, um weitere Glutnester abzulöschen. Gegen 10 Uhr war auch dieser Einsatz beendet. Ein gemeinsames Arbeiten von Feuerwehren aus drei Verbandsgemeinden (VG Saarburg-Kell, VG Ruwer und VG Hermeskeil) konnten hiermit so einen noch schlimmeren Brand verhindern. Trotz aller Schwierigkeiten mitten im tiefsten Wald, gelang es den Kräften, die Flammen zu bekämpfen. Koordiniert wurde der Einsatz vom Einsatzleitwagen (ELW) auf der Hedderter Seite durch den Einsatzleiter Thorsten Petry. Als ein großes Problem stellte sich allerdings die Funkverbindung dar. Der "neue" Digitalfunk, aber auch das Telefon- und Handynetz funktionierten sehr schlecht bis kaum. Warum es zu dem großen Waldbrand gekommen war, ist derzeit unklar. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren mehr als 150 Kräfte von FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Saarburg-Kell, der Wehrleiter VG Ruwer, die Feuerwehren aus Schillingen, Heddert, Kell am See, Mandern, Waldweiler, Reinsfeld, Lampaden, Zerf, Saarburg, Hinzenburg, Ollmuth, Pluwig-Gusterath, Schöndorf, Bonderath, Holzerath und Mertesdorf. Das THW Saarburg, das DRK Zerf, der DRK OV Saarburg und die Polizei Hermeskeil. - Pressebericht News Trier, News Trier (Erstmeldung).


Bildergalerie Flächenbrand Heddert


Videobericht Flächenbrand Heddert


12.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 12.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Niedermennig / Krettnach
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 12.08.2022

Pressebericht News Trier

25 Hektar Flächen- und Waldbrand an B 268 bei Krettnach - Feuerwehr im Großeinsatz

Am Freitagabend, 12.08.2022 kam es in einem Waldstück nordwestlich von Konz-Krettnach zu einem Großbrand. An der B 268 im Bereich der Abfahrt nach Krettnach kam es zu einem großen Flächenbrand. Aufgrund der starken Winde bereiteten sich die Flammen in rasanter Geschwindigkeit aus. Schnell waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, jedoch konnte ein Übergreifen auf den Wald nicht mehr verhindert werden. Das Problem an diesem Großeinsatz lag auch daran, dass hier vermutlich das Feuer an drei Stellen ausgebrochen ist. Diese liegen alle im linksseitigen Bereich der B 268 zwischen der Abfahrt Krettnach und dem Parkplatz. Am Ende verbrannte eine große Fläche von 25 Hektar, so die Polizei. Mit einem massiven Kräfte- und Wasseraufwand konnten die Flammen jedoch alle eingedämmt und gelöscht werden. Unterstützt wurden die Feuerwehrkräfte vom THW mit einem großen Wassertank, von der Berufsfeuerwehr mit viel Wasser und von zahlreichen Landwirten mit ihren Güllefässern. In dem Waldstück ging das Unterholz in Flammen auf, was auch den Einsatz langlebig machte, da man hier Glutnester immer wieder ablöschen musste. So dauerten die Nachlöscharbeiten bis tief in die Nacht an. Solange blieb die Bundesstraße auch für den Verkehr voll gesperrt. Auch die K 139 zwischen Krettnach und der B 268 wurde gesperrt.
Im Einsatz waren die FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Konz, Feuerwehren aus der VG und dem gesamten Landkreis, die Berufsfeuerwehr Trier, das THW Saarburg, das DRK Konz, der DRK OV Konz, die Polizei Konz und Saarburg und ein Polizeibubschrauber. Was den Großbrand auslöste, von dem man kilometerweit eine riesige Rauchsäule wahrnehmen konnte, ist derzeit unklar. Die Polizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen. - Pressebericht News Trier, News Trier (Erstmeldung), Trierischer Volksfreund.


Bildergalerie Flächenbrand Niedermennig


Videobericht Flächenbrand Niedermennig / Krettnach


06.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 06.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Schillingen
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Einsatzende: 06.08.2022

Pressebericht News Trier

Brandstiftung? - Feuerwehr löscht Flächenbrand in Schillingen

Am Samstag, 06.08.2022, mussten Polizei und Feuerwehr gegen 12:46 Uhr zu einem Brand bei Schillingen ausrücken. In unmittelbarer Nähe zum Büdelter Hof brannten mehrere Quadratmeter Wiesenfläche am Rande eines Feldes, die durch einen Landwirt und die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnten. Als Brandursache konnte eine Zeitung ausgemacht werden, die sich aus bisher unbekanntem Grund entzündete. Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Heddert und Schillingen mit etwa 23 Einsatzkräften, sowie die Polizeiinspektion Hermeskeil. Die Polizeiinspektion Hermeskeil nimmt Hinweise zur Entstehung des Brandes entgegen unter der Nummer: 06503 / 91510. - Pressebericht News Trier


04.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 04.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Pellingen / B268
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 05.08.2022

Pressebericht News Trier

Zwei Großeinsätze: Vegetationsbrand bei Pellingen und Heuballen in Vollbrand bei Niedermennig

Die Feuerwehren in der VG Konz kommen nicht zur Ruhe. In der Nacht auf Freitag, 05.08.2022 kam es zu zwei Großeinsätzen. Einmal vor den Gewittern und dann während der Gewitter. Um etwa 22:45 Uhr am Donnerstagabend.,04.08.2022 kam es zu einem gemeldeten Flächenbrand an der B 268 zwischen Pellingen und der Abfahrt ins Tälchen. An einem parallel verlaufenden Wirtschaftsweg kam es zu einem Vegetationsbrand. Aufgrund der dort noch vorherrschenden Trockenheit breiteten sich die Flammen in rasanter Geschwindigkeit aus. Umgehend wurden weitere zahlreiche Feuerwehren nachalarmiert. Bei der brennenden Fläche handelte es sich um eine dicht bewachsene Hecken- und Buschlandschaft, die an einen größeren Wald angrenzte. Schon von weitem war ein roter Feuerschein zu erkennen. Die ersten Einsatzkräfte zögerten nicht und begannen sofort mit den Löschmaßnahmen, um ein weiteres Ausbreiten an den Wald zu verhindern. Neben den Feuerwehren, die auch vor allem mit ihren Wasserführenden Fahrzeugen vor Ort war, kamen auch wieder zahlreiche Landwirte mit großen Gülletanks voll mit Wasser zum Einsatz.
In der Ferne konnte man bereits die Blitze zucken sehen und hoffte auf den baldigen Regen. Die Einsatzkräfte konnten den Brand aber auch glücklicherweise schnell unter Kontrolle bringen. Die Drohneneinheit des Landkreises rückte zudem an, um von oben mit der Wärmebildkamera noch Glutnester ausschließen zu können. Und dann kam der langersehnte Regen. Nach Mitternacht konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Die verbrannte Fläche von etwa 5.000 Quadratmeter wurde nochmals vor dem Regen bewässert, bevor dann die Natur mit starken Gewittern vorüberzog und den Rest erledigte.
Im Einsatz war die FEZ, Wehrleitung und Führungsunterstützung der VG Konz. Die Feuerwehren aus Pellingen, Krettnach, Niedermennig, Oberemmel, Franzenheim und Konz. Weiterhin die Berufsfeuerwehr Trier, die Coptereinheit mit Standort in Schillingen, der DRK OV Konz, das DRK Pluwig und die Polizei Saarburg. Nicht zu vergessen wieder 5 Landwirte mit ihren Traktoren. - Pressebericht News Trier.


Bildergalerie Flächenbrand Pellingen


03.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 03.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Saarburg
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 04.08.2022

Pressebericht News Trier

Zahlreiche weitere Waldbrände in der Region - der größte in Saarburg

Neben den großen Wald- und Flächenbranden in Wiltingen und Kell am See gab es am Mittwoch, 03.08.2022, noch weitere Einsätze. Hier die Übersicht: Kurz vor 23:00 Uhr am Mittwochabend, 03.08.2022, meldete die Leitstelle einen großen Flächenbrand im angrenzenden Waldgebiet am Ende der Hubertusstrasse in Saarburg. Bis zur Brandstelle waren es circa 500 Meter. Hier brannte es auf einer Freifläche von etwa 200 Quadratmetern. Die Löschfahrzeuge konnten durch die Waldwege zur Einsatzstelle anfahren. Da die Befürchtung bestand, der Brand könnte sich in Richtung Greifvogelpark ausbreiten, beorderte man das TSF der Feuerwehr Saarburg zur Kontrolle und Beobachtung zum Greifvogelpark. Gegen 00:30 Uhr wurde "Feuer unter Kontrolle" gemeldet. Es folgten Nachlöscharbeiten der Glutnester. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte neben dem THW durch ein landwirtschaftliches Fassgespann. Weitere Einheiten waren zur Bereitstellung auf dem Heckingplatz stationiert. Über die Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Hierzu laufen noch die Ermittlungen der Polizei.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Saarburg, Beurig, Ayl, Trassem, Schoden und Körrig, der DRK Ortsverein Saarburg e.V zur Sanitätsabsicherung, die Facheinheit "Copter" des Katastrophenschutz des Landkreis Trier-Saarburg aus Schillingen, das THW Saarburg mit einem 8000 Liter Tankfahrzeug und die Polizei Saarburg. - Pressebericht News Trier.


03.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 03.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Kell am See
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Einsatzende: 03.08.2022

Pressebericht News Trier

4 Hektar Getreidefeld brennen bei Kell am See lichterloh

Am Mittwochnachmittag, 03.08.2022, gegen 16:20 Uhr kam es unweit der B 407 bei Kell am See zu einem Großeinsatz der Feuerwehr. Hier war ein Mähdrescher damit beschäftigt, das Getreide zu ernten. Plötzlich kam es zu einem Entzünden der Getreidefläche. In Sekundenschnelle breiteten sich die Flammen in Richtung eines kleinen Waldes am Hochwald-Ruwer Fahrradweg aus. Eine riesige Rauchsäule ist über weite Kilometer hin sichtbar. Die ersten Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und versuchten ein Übergreifen auf den Wald zu verhindern. Schnell waren auch erste Landwirte mit Grubbern vor Ort. Mitten durch das stehende Getreide wurde eine Schneise gezogen. Mit Feuerpatschen und dem ersten Wasser aus den Tanklöschfahrzeugen wurde alles versucht die Flammen aufzuhalten. Kurze Zeit später trafen auch die ersten Traktoren mit Güllefässern an der Einsatzstelle ein und begannen sofort mit der Arbeit.
Plötzlich drehte sich der Wind. Die Flammen, die zunächst bergab Richtung Fahrradweg liefen, kamen innerhalb von Sekunden auf die Feuerwehren im Löscheinsatz und den Fahrzeugen zu. Hier musste sofort ein Rückzug angeordnet werden, um dann aus sicherer Entfernung wieder die Löschmaßnahmen aufnehmen zu können. Weitere Feuerwehren wurden nachalarmiert.
Dank der Landwirte, die mit zwei großen Grubbern arbeiteten, konnte somit ein weiteres Ausbreiten verhindert werden. Unterdessen traf während der Löschmaßnahmen ein großer Tankwagen mit 30.000 Liter Wasser ein. Dieser ist eigens für solche Flächenbrände im Hochwald aktuell in Schillingen positioniert. Er speiste immer wieder die Feuerwehrfahrzeuge mit Wasser ein, auch die Güllefässer wurden so befüllt. Schließlich wurde vom Ortsrand Kell am See eine lange Schlauchleitung von über 750 Meter zur Brandstelle gelegt. Mit einer konstanten Wasserversorgung wurde nun die gesamte Fläche von der Feuerwehr und den Güllewagen nochmals großzügig bewässert. Es verbrannte eine Fläche von rund vier Hektar. Mit Einbruch der Dunkelheit konnte der Einsatz schließlich beendet werden. Verletzt wurde niemand.
Im Einsatz war die FEZ Saarburg-Kell, der Wehrleiter VG Saarburg Kell, die Feuerwehren aus Kell am See, Schillingen, Heddert und Reinsfeld. Zudem mehrere Landwirte aus dem Hochwald und die Polizei Hermeskeil mit insgesamt 50 Einsatzkräften. - Pressebericht News Trier, News Trier (Erstmeldung).


Bildergalerie Flächenbrand Kell am See


Videobericht Flächenbrand Kell am See


03.08.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 03.08.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Wiltingen
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 03.08.2022

Pressebericht News Trier

Großalarm: 180 Einsatzkräfte löschen 25 Hektar Waldbrand bei Wiltingen

Am Mittwochnachmittag, 03.08.2022, kam es gegen 15:30 Uhr zu einem gemeldeten Flächenbrand an einem Waldgebiet zwischen Wiltingen, Kommlingen und Oberemmel. Folglich kam es zum bisher größten Flächen- und Waldbrand in diesem Jahr in der Region Trier. Die erstalarmierten Kräfte folgten der großen Rauchsäule, die weithin sichtbar war und kamen neben den Weinbergen an ein großes Waldstück. Hierbei handelte es sich genau um ein Hecken-, Busch- und Waldstück. Die Flammen breiteten sich in rasanter Geschwindigkeit aus. Sofort wurde Großalarm ausgelöst. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Jedoch gestalteten diese als sehr schwierig, da das Feuer sich durch die dichtesten Buschlandschaften den Weg in Richtung des tiefen Waldes suchten. Unter enormer Kraftanstrengung wurde ein Tanklöschfahrzeug nach dem anderen leer gemacht. Ein Pendelverkehr wurde in die Orte Oberemmel und Kommlingen eingerichtet. Mehrere große Faltbehälter mit Wasser wurden vor Ort gefüllt. Ohne jegliche Meldekette rückten nach und nach unzählige Landwirte und Winzer mit auch den kleinsten Wassertanks an. Sie unterstützen die Einsatzkräfte, wo es auch nur möglich war. Sie fuhren die Flächen auf und ab, befüllten die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehr und brachten große Mengen an Wasser zu der Einsatzstelle. Am Ende waren es schon weit über 15, wenn nicht sogar mehr, Traktoren mit Wasserfässern und Güllewagen. Aus dem gesamten Umkreis rollten diese an.
Unterdessen rückte auch die Berufsfeuerwehr Trier mit einem AB Tank und viel Wasser an. Mit ihm galt es, die weitere Ausbreitung in den tiefen Nadelwald zu verhindern. Und dies gelang den Einsatzkräften vor Ort. Auch der "Löschzug Wasser Nord" des Landkreises wurde zur Einsatzstelle gerufen. Am Sportplatz in Kommlingen wurde ein großer Bereitstellungraum für die vielen Feuerwehren eingerichtet, die nun im Pendelverkehr zu der Einsatzstelle fuhren. Auch das THW war mit einem großen Wassertank vor Ort. Vom Einsatzleitwagen der VG Konz wurde der Großeinsatz vor Ort koordiniert. Es wurden vier Abschnitte gebildet und das Feuer schließlich erfolgreich bekämpft. Auch die Drohneneinheit des Landkreises war vor Ort und koordinierte von oben den Einsatz. Mit der Wärmebildkamera konnte somit erfasst werden, wo noch viel Hitze und Glut ist. Besonders in der Anfangsphase des Brandes war die Coptereinheit von großer Wichtigkeit.
Hunderte Liter an Getränke wurde an die Einsatzstelle gebracht, denn während des Einsatzes herrschten um die 34 Grad und pralle Sonne. Die SEG des DRK Konz kam zum Einsatz und verpflegte die Feuerwehrkräfte im Brandeinsatz. Erst mit Einbruch der Dunkelheit konnte der Einsatz nach und nach herunter gefahren werden. Eine Brandwache wurde zunächst eingerichtet. Nach Auskunft der Feuerwehr verbannte eine Fläche von rund 25 Hektar. Im Einsatz waren mehr als 180 Kräfte von FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Konz. Die Feuerwehren aus Konz, Oberemmel, Wiltingen, Kommlingen, Krettnach, Niedermennig, Könen, Wasserliesch, Oberbillig, Temmels, Wellen, Nittel, Tawern, Wawern, Kanzem, Pellingen, Saarburg, Newel, Reinsfeld, Kordel, Osburg, Morscheid und Leiwen. Die Berufsfeuerwehr Trier, das THW Saarburg, DRK OV Konz, Polizei Saarburg und unzählige Landwirte und Winzer. - Pressebericht News Trier, lokalo.de, lokalo.de (Erstmeldung).


Bildergalerie Flächenbrand Wiltingen


Videobericht Flächenbrand Wiltingen


30.07.2022 - B2 -Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 30.07.2022
Einsatz-Stichwort: B2 -Flächenbrand groß
Einsatzort: Holzerath / Osburg
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 30.07.2022

Pressebericht News Trier

Großeinsatz: Linienflugzeug sichtet vermeintlichen Waldbrand im Hochwald

Am Samstagnachmittag, 30.07.2022, um 17:10 Uhr kam es zu einem großen Feuerwehreinsatz im Wald zwischen Reinsfeld, Kell und Holzerath. Wie die Feuerwehr mitteilte, kam es zu folgender Situation: Ein Linienflugzeug, welches am Flughafen Hahn gestartet ist, flog über den Hochwald. Hierbei entdeckten die Piloten eine Rauchsäule mitten im großen Waldgebiet zwischen Reinsfeld, Kell am See und Holzerath. Diese Sichtung meldeten die Piloten der Flugsicherung und diese wiederum setzte den Notruf an die Leitstelle Trier ab. Diese alarmierte zahlreiche Feuerwehren, um sofort eingreifen zu können, wenn ein Waldbrand gefunden werden sollte. Ein Bereitstellungsraum wurde im Kreuzungsbereich nach Kell am See auf einem Parkplatz an der K 75 eingerichtet. Einige Feuerwehrfahrzeuge fuhren Waldwege ab. Da man so schnell nicht fündig wurde, alarmierte man die Drohneneinheit des Landkreises nach. Diese rückte mit ihrem Copter zur K 75 an und war auch schnell in der Luft. In alle Himmelsrichtungen wurde der Wald von oben abgesucht, es konnte weder eine Rauchsäule gefunden noch konnte man Brandgeruch wahrnehmen. Da sich in unmittelbarer Nähe ein Polizeihubschrauber im Einsatz befand, kam dieser ebenfalls in das große Waldgebiet und überflog mehrfach den Wald.
Weder die Drohne noch der Hubschrauber konnte einen Waldbrand entdecken. Die im Bereitstellungsraum befindlichen Einheiten konnten ihren Einsatz nach 1,5 Stunden beenden. Im Einsatz waren circa 50 Kräfte der Feuerwehren Holzerath, Schöndorf, Pluwig-Gusterath, Reinsfeld, Drohne LK Trier-Saarburg (Feuerwehr Schillingen), Wehrleiter Ruwer und Hermeskeil und FEZ Ruwer sowie die Malteser Pluwig und die Polizei Hermeskeil. News Trier.


Bildergalerie Waldbrand Holzerath / Osburg


22.07.2022 - B3 - Brandeinsatz Grundstufe 3
Einsatzbeginn: 22.07.2022
Einsatz-Stichwort: B3 - Brandeinsatz Grundstufe 3
Einsatzort: Breit / Büdlich
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 22.07.2022

Pressebericht News Trier

Großeinsatz in Büdlich: 120 Kräfte bekämpfen Hallen- und Waldbrand, 10 Traktoren verbrennen

Am Freitagmittag, 22.07.2022 gegen 14.00 Uhr kam es zwischen den Ortschaften Büdlich und Breit zu einem Großbrand. Zwischen den beiden Orten ist eine große landwirtschaftliche Halle in Vollbrand geraten. In der Halle standen 10 Traktoren und weitere Maschinen, überwiegend zur Holzernte. Alle Maschinen wurden ein Raub der Flammen. Die Halle brannte ebenfalls vollständig aus und stürzte im Verlauf der Löscharbeiten ein. Durch die derzeitige enorme Trockenheit geriet der unmittelbar angrenzende Wald in Brand. Die Flammen griffen auf den Waldboden und die Bäume über. Eine riesige Rauchsäule war über mehrere Kilometer weit sichtbar. Umgehend begannen mit dem zunächst vorhandenen Wasser die Löschmaßnahmen. Hierzu kamen zahlreiche Löschtrupps zum Einsatz. Schnell konnte ein Pendelverkehr zu den ersten Hydranten in Büdlich und Breit hergestellt werden. Hierzu kamen auch wieder zahlreiche Landwirte mit großen Wasserfässern zum Einsatz. Funkenflug entzündete auch eine Wiesenfläche, die aber schnell gelöscht werden konnte. Im Verlauf der Löscharbeiten, kam ein Löschhubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Dieser unterstütze die Einsatzkräfte von oben mit Wasserabwurf. Das Wasser wurde aus der Dhrontalsperre entnommen und zur Einsatzstelle geflogen.
Zur Koordinierung des Großeinsatzes wurde in Breit am Gerätehaus der Feuerwehr die große Einsatzleitung im Einsatzleitwagen (ELW) des Landkreises aufgebaut. Zu Beginn des Einsatzes kam die Coptereinheit des Landkreises Trier-Saarburg (Feuerwehr Schillingen) zum Einsatz, um der Einsatzleitung einen Überblick aus der Luft zu verschaffen. Der Hallen- und Waldbrand konnte schließlich am späten Abend vollständig gelöscht werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 250.000 Euro bis 300.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Im Einsatz waren 120 Kräfte von FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Thalfang, Feuerwehren aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich, der BKI, darunter der Gefahrstoffzug aus Wittlich. Feuerwehren aus dem Landkreis Trier-Saarburg, der Wehrführer Hermeskeil, die Feuerwehr Birkenfeld, Berufsfeuerwehr Trier, SEG Sanitätsdienst des Landkreises, der OrgL, LNA, DRK Thalfang, Polizei Morbach, Polizeihubschrauber Rheinland-Pfalz und zahlreiche Landwirte. - Pressebericht News Trier, News Trier (Erstmeldung).


Bildergalerie B3 Brandeinsatz Breit / Büdlich


Videobericht B3 Brandeinsatz Breit / Büdlicht


19.07.2022 - B2 - Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 19.07.2022
Einsatz-Stichwort: Flächenbrand groß
Einsatzort: Zerf
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Einsatzende: 19.07.2022

Pressebericht News Trier

Großeinsatz in Zerf: 150 Kräfte löschen Flächen- und Waldbrand an der B 268

Am Dienstag, 19.07.2022, wurde gegen 17:00 Uhr ein Brand gemeldet, der sich im Bereich der B 268 in Höhe Vierherrenborn befindet. Ein riesige Rauchsäule war schon aus der Ferne zu erkennen. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle zwischen Zerf und Vierherrenborn angekommen waren, stand ein Getreidefeld, welches noch nicht geerntet wurde, lichterloh in Flammen. Die Flammenwand zog durch den starken Wind in rasender Geschwindigkeit auf den Wald zu. Trotz eines schnellen Eingreifens, konnte hier schließlich ein Übergreifen auf den Wald nicht verhindert werden. So zogen die Flammen weit in den Wald rein und entzündeten alles, was im Weg war. Durch die enorme Trockenheit fand das Feuer satt und genug Nahrung. Mehrere hundert Meter tief gingen die Flammen und setzten teilweise auch die hohen Laubbäume in Brand. Gelagertes Holz ging ebenfalls in Flammen auf. Schließlich zogen sich die Flammen auch über eine tiefe Böschung entlang der B 268. Durch einen massiven Kräfteaufwand konnten die Flammen schließlich gestoppt und gelöscht werden.
Am Ende sind an der Einsatzstelle über 150 Kräfte notwendig, um den Brand zu bekämpfen. Hier gab es eine große Unterstützung von den umliegenden Landwirten. So wurde schnell eine Schneise mit einem Grubber geschlagen. Und es kamen acht Gülle- und Wassertanks zum Einsatz, um immer wieder die Feuerwehrfahrzeuge einzuspeisen. Zusätzlich kam ein großer Lkw, welcher in Schillingen stationiert ist, mit 30.000 Liter Wasser zum Einsatz. Zusätzlich kamen an mehreren Stellen Faltbehälter mit 10.000 Liter Fassungsvermögen zum Einsatz. Diese wurden durch die Feuerwehren mobil unter anderem auf der Bundesstraße aufgebaut. In einem Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen wurde über mehrere Stunden ein Pendelverkehr nach Zerf zur Wasserentnahme eingerichtet. Währenddessen waren unzählige Löschtrupps im Wald mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Hierzu musste der komplette Waldboden aufgehackt werden. Auch die Waldbrandspezialisten mit ihren Waldbrandrucksäcken kamen hier zum Einsatz. Teilweise sind die Flamen tief in den Erdboden eingedrungen. Das DRK kam zum Einsatz, um bei den enormen Temperaturen von 38 Grad immer vor Ort zu sein, falls es zu medizinischen Problemen kommen sollte. Unzählige Getränke wurden zur Einsatzstelle gebracht und am Gerätehaus in Zerf gab es eine Station, um Durchzuatmen und Verpflegung mit Essen und Trinken.
Am Ende verbrannten zwei Hektar Fläche, die größtenteils Waldfläche gewesen sind. Um Mitternacht konnte der Einsatz vorerst beendet werden. Und die B268, welche bis dahin sieben Stunden gesperrt war, wurde wieder frei. Jedoch am frühen Mittwochmorgen um 4 Uhr heulten wieder die Sirenen. Die Feuerwehren mussten zu Nachlöscharbeiten in den Wald ausrücken. Die Polizei geht nicht von Brandstiftung aus. Vielmehr macht die derzeitige Wetterlage verbunden mit dem ausgetrockneten Boden den Einsatzkräften zu Schaffen. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, offene Feuer im Freien zu vermeiden. Auch sollte die Gefahr von achtlos weggeworfenen Zigaretten und ähnlichem nicht unterschätzt werden. Ein häufiger Grund für ungewollte Entzündungen sind auch Pkw, die durch die erheblichen Temperaturen im Bereich Auspuff / Katalysator das darunter befindliche vertrocknete Gras entzünden.
Im Einsatz waren über 150 Kräfte von FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Saarburg-Kell, Feuerwehren aus dem Landkreis Trier-Saarburg (genaue Auflistung nicht möglich), Berufsfeuerwehr Trier, THW Saarburg, Feuerwehren aus Losheim und Britten, die SEG des DRK OV Saarburg, die Polizei Saarburg und zahlreiche Landwirte der Umgebung. - Pressebericht News Trier, News Trier (Erstmeldung), lokalo.de, Saar-Mosel-News.


Bildergalerie Flächenbrand groß in Zerf


Videobericht Flächenbrand groß in Zerf


19.07.2022 - B2 - Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 19.07.2022
Einsatz-Stichwort: Flächenbrand groß
Einsatzort: Rorodt
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 19.07.2022

Pressebericht News Trier

Großeinsatz in Rorodt: 160 Kräfte bekämpfen Flächen- und Waldbrand - Löschhubschrauber im Einsatz

Am Dienstagmittag, 20.07.2022, gegen 12:15 Uhr kam es zu einem Großeinsatz der Feuerwehr oberhalb der Ortslage Rorodt. Demnach brach auf einem Feld unmittelbar hinter der Ortslage ein Feuer aus. Durch den starken Wind zogen die Flammen schnell weiter und breiteten sich auf weitere Wiesen aus. Schnell waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, doch hier kam es zu zwei großen Problemen. Zum ersten zogen die Flammen immer weiter auf den Ort zu und zum anderen auf ein Waldgebiet. Die Flammenwand wurde immer weiter vom Wind angetrieben und war nicht mehr aufzuhalten. In der letzten Sekunde konnte das Feuer schließlich vor den ersten Häusern gestoppt werden. Hier wurde eine Riegelstellung aufgebaut. Doch der Wald konnte nicht gerettet werden. Hier zog sich das Feuer durch eine Busch- und Heckenlandschaft in das bewaldete Gebiet. Schließlich wurde Großalarm ausgelöst, um einen massiven Kräfteeinsatz vor Ort aufzufahren. Von unzähligen Stellen wurden nun die Flammen bekämpft. Im Speziellen kam die Berufsfeuerwehr Trier mit einem großen Wassertank und einem Wasserwerfer, aus Baumholder kam ein spezielles Fahrzeug für solche Brände angefahren. Es gab Unterstützung von Landwirten mit ihren Gülle- und Wassertanks, auch der LBM rückte mit Wassertanks an. Vor Ort wurde ein Faltbehälter mit 10.000 Liter Wasser aufgebaut.
Im Verlauf der Löscharbeiten auf dem Boden gab es Unterstützung von einem Löschhubschrauber. Die Hubschrauberstaffel der Polizei rückte mit einem Löschsack an und warf über mehrere Stunden Wasser auf das Waldgebiet ab. Hierbei legte dieser weite Strecken zurück, denn das Wasser wurde immer wieder in der Mosel aufgenommen. Unterdessen hat sich die technische Einsatzleitung (TEL) aufgebaut. Von hier aus wurde der gesamte Großeinsatz koordiniert. Auch der Rettungsdienst kam mit seiner schnellen Einsatzgruppe (SEG) zum Einsatz, um bei der großen Hitze vorbeugend da sein. Immer wieder gab es erschöpfte Kräfte, verletzt wurde glücklicherweise aber niemand. Vor Ort gab es für die Einsatzkräfte Verpflegung - viel zu Trinken und zum Essen. Das Problem bei diesem Einsatz: die Flammen suchten sich den Weg in den Wald über eine steile Böschung. Hier war am Ende auch die große Herausforderung, an alle Glutnester heranzukommen. Schließlich konnte der Einsatz gegen 20 Uhr nach acht Stunden beendet werden. Es verbrannte am Ende eine Fläche von 8 Hektar.
Im Einsatz waren 160 Kräfte von TEL des Landkreises Bernkastel-Wittlich, der BKI des Landkreises, die FEZ, Führungsunterstützung und Wehrleitung VG Thalfang, sowie die Facheinheit Copter der TEL Trier-Saarburg. Feuerwehren aus den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld und Trier-Saarburg, die Berufsfeuerwehr Trier, die SEG des Landkreises, das Wasserwerk, Landwirte der Umgebung, Polizeihubschrauber RLP und die Polizei Morbach. - Pressebericht News Trier, lokalo.de, Trierischer Volksfreund


Bildergalerie Flächenbrand groß in Rorodt


Videobericht Flächenbrand groß in Rorodt


14.07.2022 - B3 - Industriebrand
Einsatzbeginn: 14.07.2022
Einsatz-Stichwort: B3 - Industriebrand
Einsatzort: Hermeskeil
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 14.07.2022

Pressebericht News Trier

Nach Großbrand in Hermeskeil: Verheerendes Ausmaß zu erkennen - Aufräumarbeiten haben begonnen

Einen Tag nach dem Großbrand im Hermeskeiler Sägewerk sieht man am Donnerstag, 14.07.2022, das Ausmaß dieses verheerenden Brandes. Nach Polizeiangaben entstand ein Schaden im mehrstelligen Millionenbereich, genau lässt er sich derzeit noch nicht beziffern. Auf dem Weg zum Sägewerk kommen einem am Tag danach schon die ersten Feuerwehrfahrzeuge entgegen. In der Nacht wurden die Einsatzkräfte ausgetauscht, sodass die Feuerwehrleute, welche von erster Minute an dort waren, sich zu Hause ausruhen konnten - vor allem Kräfte aus der VG Hermeskeil. Zarte Rauchschwaden steigen noch auf und im Inneren des Geländes werden weiterhin noch Glutnester abgelöscht. Auf der Straße wiederum beginnen die Aufräumarbeiten der Einsatzmaterialien. Aufräumarbeiten sind auch auf dem Gelände im vollen Gange. Mit zwei schweren Baggern wurde in der Nacht das Langholz umgestapelt, um es so abzulöschen. Am Tag haben die weiteren Abrissarbeiten der Gebäude begonnen, die ohnehin fast vollständig eingestürzt waren. Vom Verwaltungstrakt ist gänzlich nichts mehr übrig, außer ein Schuttberg. Es wird versucht, Aktenordner aus den Trümmern zu retten.
Von oben ist das Ausmaß deutlich zu erkennen. Bis auf das Holz, welches rechtsseitig gelagert wurde, ist nichts mehr übrig von dem einstigen Sägewerk. Überall sind Brandstellen auf der Wiese und den Hecken nebenan zu sehen. Was am Morgen danach vor allem deutlich wird: Hier war es wörtlich "5 vor 12" für einen noch größeren Brand. Der Wald nebenan ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Grüne Nadeln an den Fichten gibt es keine mehr. Alles verbrannt, und hier hätte es schlimm enden können. Glücklicherweise konnte eine Riegelstellung der Feuerwehr und der Einsatz der Löschhubschrauber hier Schlimmeres verhindern. Auf einer Wiese neben dem Sägewerkgelände stehen unzählige Getränkekisten und Essen, die den Einsatzkräften in der Nacht immer wieder zur Verfügung gestellt wurden. Auch Anwohner haben Kisten mit Getränken bereitgestellt. Neben der IGS, die am heutigen Donnerstag geschlossen bleibt, ist auch das Freibad in Hermeskeil am heutigen Tag geschlossen. Hier mussten die Badegäste am Mittwochabend das Bad räumen, da man das Wasser zum Löschen benötigte. Die Zufahrt zum Sägewerk ist weiterhin gesperrt. Die Warnungen für die Bevölkerung wurden am frühen Donnerstagmorgen aufgehoben. Wie bereits am Mittwoch, machte sich auch am Donnerstagmorgen Landrat Stefan Metzdorf ein Bild von der Lage und war ständig bei der Einsatzleitung vor Ort, bis tief in die Nacht. Da es eine Einsatzlage der Alarmstufe 4 ausgerufen wurde, war auch die technische Einsatzleitung (TEL) vor Ort und somit auch der Landrat. Aber auch der Verbandsgemeinde-Bürgermeister Hartmut Heck war am Mittwoch und am Donnerstag ständig vor Ort. Beide danken mit ausdrücklichen Worten allen Einsatzkräften und den vielen Helfern von Landwirten, die hier tatkräftig im Einsatz waren.
Insgesamt wurden im Verlauf des Einsatzes sechs Personen verletzt, vier davon wurden im Krankenhaus behandelt und zwischenzeitlich wieder entlassen. Ebenfalls vier der Verletzten waren Einsatzkräfte. Alle Personen wurden nur leicht verletzt. Vonseiten der Feuerwehr ist eine genau Auflistung leider nicht möglich, da einfach zu viele Kräfte vor Ort waren. Am Ende kommt man auf eine Gesamtstärke von mehr als 400 Kräften. Es waren Feuerwehren aus dem Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, St. Wendel, Merzig-Wadern und der Stadt Trier. THW des Landkreises Trier-Saarburg, US Airbase Feuerwehr, Bundeswehr-Feuerwehr, Polizei RLP und Hessen vor Ort. Rettungsdienst (siehe oben), Wasserwerke der VG, die Polizei Hermeskeil und die Kriminalpolizei Trier. Eine Brandwache wird wohl noch mehrere Tage im Einsatz sein. - Pressebricht News Trier.


Bildergalerie Sägewerk Vollbrand Hermeskeil - ein Tag danach


13.07.2022 - B3 - Industriebrand
Einsatzbeginn: 13.07.2022
Einsatz-Stichwort: B3 - Industriebrand
Einsatzort: Hermeskeil
Alarmierte Einsatzkräfte: TEL Trier-Saarburg
ELW 2 TEL Trier-Saarburg
Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 14.07.2022

Pressebericht News Trier

Hermeskeiler Sägewerk in Vollbrand: 6 Verletzte - 400 Kräfte, 2 Hubschrauber & Wasserwerfer im Einsatz

In Hermeskeil kam es am Mittwochabend, 13.07.2022, gegen 17 Uhr zu einem Ereignis, wie es im Hochwald noch nie gegeben hatte. Das Sägewerk geriet in Vollbrand. Es ist gegen 17 Uhr, als man vom Sägewerk, unweit der der IGS in der Schulstraße, eine mächtige Rauchwolke aufsteigen sieht. Diese Rauchentwicklung ist kilometerweit sichtbar. Als die ersten Einsatzkräfte ankamen, war klar: Das wird ein Großbrand werden wie es ihn in Hermeskeil und Hochwald, seit dem Brand in der Firma Felke, so noch nie gab. Kurze Zeit später heulten unzählige Sirenen, am Ende in allen Ortschaften der VG Hermeskeil. Die Halle des Sägewerks und der Verwaltungstrakt stehen lichterloh in Flammen. Meterhoch schlagen die Flammen. Durch die enorme Trockenheit breiten sich die Flammen in Sekundenschnelle linksseitig des Werkes aus und setzten am Ende tonnenweise Langholz in Brand. Durch den Funkenflug kommt es um das Sägewerk zu zahlreichen Vegetationsbränden, die immer wieder in Windeseile gelöscht werden mussten. Und dann war dort noch der Wald - diesen galt es unter allen Umständen zu schützen.
Trotz des schnellen Eingreifens mit der Drehleiter von oben und mehreren Strahlrohren von unten, gelingt es den Einsatzkräften nicht, die Flammen zu stoppen. Schließlich wird Großalarm und die Alarmstufe 4 ausgerufen. Nun ist die technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises für den Großeinsatz verantwortlich. Diese beschreibt die Lage in ihrem Pressetext wie folgt: "Die Technische Einsatzleitung übernehmen mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur die Einsatzleitung und operativ-taktische Führung des Einsatzes. Die Einsatzlage ist nach wie vor sehr dynamisch. Der Wind und die enorme Hitze beeinflussen den Einsatzverlauf stark negativ und sind für die Einsatzkräfte eine enorme Belastung. Die Brandentwicklung gestaltet sich als sehr dynamisch. Der Brand ist zeitweise auf angrenzende Vegetation und einen angrenzenden Wald übergegriffen. Eine weitere Ausbreitung konnte durch einen schnellen und massiven Kräfteeinsatz jedoch verhindert werden. Ein Einsatzschwerpunkt liegt nach wie vor auf der Eindämmung der Brandausbreitung in den angrenzenden Wald."
Im Verlauf des Einsatzes wird ein massives Aufgebot an Spezialeinheiten aufgefahren. So kommen zwei Hubschrauber der Polizeistaffeln aus Rheinland-Pfalz und Hessen zum Einsatz. Mit einem Löschwasser-Außenlastbehälter fliegen sie im Pendelverkehr zur großen Talsperre nach Nonnweiler und lassen das Wasser an der Einsatzstelle und vor allem über den eng danebenliegenden Wald ab. Weiterhin kommt ein großer Wasserwerfer der Polizei Rheinland-Pfalz zum Einsatz. Er wurde über mehrere Tanklöschfahrzeuge und landwirtschaftlichen Maschinen befüllt, um ununterbrochen große Mengen Wasser auf das brennende Langholz zu geben. Zudem wurde die Flughafenfeuerwehr der US Airbase Spangdahlem mit einem großen Tanklöschfahrzeug zur Hilfe gerufen. Mit 15.000 Liter Fassungsvermögen konnten auch hier große Mengen Wasser mobilisiert werden. Die Berufsfeuerwehr Trier rückte mit einem Großtankwagen an und die Bundeswehr Baumholder war mit speziellen Waldbrandfahrzeugen im Einsatz.
Neben diesen genannten Spezialeinheiten, kamen viele Wasserführende Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr, das THW mit Tanks und vor allem viele Landwirte mit sehr großen Güllewagen sowie örtliche Bauunternehmer mit Wassertanks zum Einsatz. Ein neben dem Sägewerk liegender Löschteich wurde so immer wieder im Wasser gefüllt. Unzählige Atemschutzgeräteträger kamen bei brütender Hitze zum Einsatz. Die Schnell-Einsatz-Gruppen des Landkreises Trier-Saarburg rückten an, um alle mit Getränken und Essen zu versorgen, sowie die sanitätsdienstliche Absicherung zu übernehmen.
Schnell gab es eine Warnung über die Warnapps Katwarn und Nina sowie über die Radios und Soziale Medien, dass es zu einem Brandereignis in Hermeskeil kommt. Dazu die TEL: "Der Brand- und Katastrophenschutz weist alle Personen in Hermeskeil und Umgebung dazu an, im Haus zu bleiben. Schließen Sie Fenster und Türen. Schalten Sie Lüftungs- und Klimaanlagen ab. Halten Sie sich im Freien notfalls ein feuchtes Tuch vor Mund und Nase. Wenn Sie Funkenflug feststellen, informieren Sie die Einsatzkräfte über den Notruf 112 oder die Einsatzkräfte vor Ort. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Achten Sie auf weitere Informationen oder Durchsagen. Gefahrstoffmessungen wurden im gesamten Einsatzverlauf durch den Gefahrstoffzug Trier-Saarburg in der Umgebung durchgeführt. In der Umgebung konnten keine gefährlichen Messwerte festgestellt werden." Schließlich wurde im großen Radius von der Polizei alles abgesperrt, da ein solcher Großeinsatz auch viele Menschen aufschreckt.
Am frühen Abend musste schließlich das Freibad in Hermeskeil geräumt und geschlossen werden. Hier brauchten die Einsatzkräfte das vorhandene Wasser aus den großen Becken zur Brandbekämpfung. Die IGS Hermeskeil bleibt am Donnerstag, 14.07.2022, geschlossen.
Im Verlauf des Einsatzes wurden sechs Menschen verletzt, darunter auch Einsatzkräfte. Alle konnten nach medizinischen Untersuchungen wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der Rettungsdienst des DRK und Malteser sowie ein Notarzt mit dem Organisatorischen Leiter (OrgL) des medizinischen Bevölkerungsschutzes waren die gesamte Zeit vor Ort, um schnell eingreifen zu können. Mit dem Einbruch der Dunkelheit wurde das Technische Hilfswerk (THW) hinzugewogen, um die Einsatzstelle großräumig auszuleuchten. Ebenfalls begannen die Bergungsarbeiten in der mittlerweile eingestürzten Halle des Sägewerkes. Hier kommt schweres Gerät zum Einsatz.
Vor Ort machte sich auch Landrat Stefan Metzdorf ein Bild von der Lage. Kurz vor Mitternacht wurden dann die Einsatzkräfte von weiteren Feuerwehren ausgewechselt. Bis 2 Uhr am Donnerstagmorgen, 14.07.2022, waren somit im Gesamteinsatz über 400 Einsatzkräfte von Feuerwehren aus dem Landkreisen Trier-Saarburg, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, St. Wendel, Merzig-Wadern und der Stadt Trier. THW des Landkreises Trier-Saarburg, US Airbase, Bundeswehr, Polizei RLP, SEG Trier-Saarburg und die Kreisverwaltung Trier-Saarburg. - Presseberichte von News Trier (13.07. - Erstmeldung), News Trier (13.07.), Saar-Mosel-News (13.07. - Erstmeldung), Saar-Mosel-News (14.07.), SWR (14.07.), SWR (14.07.), Trierischer Volksfreund, lokalo.de (13.07. - Erstmeldung), lokalo.de (13.07.), lokalo.de (14.07.),


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16.06.2022 - B1 - Rauchentwicklung im Freien
Einsatzbeginn: 16.06.2022
Einsatz-Stichwort: B1 - Rauchentwicklung im Freien
Einsatzort: Reinsfeld
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 16.06.2022

Pressebericht News Trier

Schon wieder brennt es: Feuerwehr löscht dritten Waldbrand bei Reinsfeld

Am Donnerstag, den 16.06.2022, gegen 15 Uhr, wurde eine Rauchentwicklung im Waldbereich zwischen der Kapellenstraße in Reinsfeld und dem Rösterkopf gemeldet. Die Feuerwehr und Polizei rückten an, um den Brandort zu lokalisieren. Auch hier kam wie am Tag zuvor eine Drohne zum Einsatz. Jedoch konnte der Waldbrand vor dem Eintreffen der Coptereinheit gefunden werden, diese übernahm folglich die Luftdokumentation des Brandortes. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ca. 50-60 Meter Totholz/Winterbruch in Brand geraten sind. Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte schnell gelöscht werden. Ein Ausbreiten wurde durch die schnelle Lokalisierung verhindert.
Zur Brandursache können von Seiten der Polizei bislang keine konkreten Angaben gemacht werden. Die durch die Kriminalpolizei geführten Ermittlungen dauern an. Auffällig ist jedoch, dass es der dritte Waldbrand innerhalb kurzer Zeit rund um Reinsfeld gewesen ist. Mögliche Hinweise an die Polizei in Hermeskeil. Im Einsatz war der Wehrleiter VG Hermeskeil, die Feuerwehr Reinsfeld, die Coptereinheit des Landkreieses (Standort FFFW Schillingen) und die Polizei Hermeskeil. - Pressebericht News Trier, Saar-Mosel-News.


15.06.2022 - B1 - Rauchentwicklung im Freien
Einsatzbeginn: 15.06.2022
Einsatz-Stichwort: B1 - Rauchentwicklung im Freien
Einsatzort: Reinsfeld
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 15.06.2022

Pressebericht News Trier

Drohne lokalisiert Waldbrand im Hochwald

Am Mittwochabend, 15.06.2022 kam es in der Nähe von Reinsfeld erneut zu einem Waldbrand, der glimpflich endete. Gegen 19 Uhr bemerkte ein Autofahrer auf der A1 auf Höhe Reinsfeld eine starke Rauchentwicklung. Daraufhin wurde die Feuerwehr zu einem Waldstück zwischen Reinsfeld und der Gedenkstätte Hinzert alarmiert. Doch das Problem: Es gab die Rauchentwicklung und man musste von einem Feuer im Wald ausgehen, doch wo war die Brandstelle?! Schnell hat sich der diensthabende Einsatzleiter dazu entschieden, die Coptereinheit des Landkreises dazu zu rufen. Diese rückte auch umgehend an. Auf einem Parkplatz an der L148 haben sich schließlich die Feuerwehr Reinsfeld mit der Coptereineit getroffen. Nachdem die Drohne fertig war, stieg sie in die Luft und erkundete das Waldgebiet von oben. Und tatsächlich konnte die Rauchsäule inmitten im tiefsten Wald an einem Felsen mit dem Namen "Graue Eltz" gefunden werden. Unmittelbar unterhalb des Felsens brannte der Waldboden.
Nun hatten die wartenden Einsatzkräfte eine Zielrichtung und konnten die Einsatzstelle koordiniert durch die Coptereinheit anfahren. Im tiefsten Wald mussten sich dann die Einsatzkräfte einen schmalen Pfad von mehr als 300 Meter durch enges Waldgebiet den Weg bis zum Brandherd freimachen. Über diese 300 Meter musste auch die Schlauchleitung gelegt werden. Es war eine große Herausforderung die Feuerwehr. Am Waldbrand brannten schließlich zwar "nur" eine Fläche von 10 x 10 Meter, aber diese brannte mit offenen Flammen. Unterholz stand in Brand und rundherum nur vertrocknetes Unterholz und Äste. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Hier ist es der Drohne zu verdanken, dass dieser Waldbrand schnell entdeckt werden konnte. Nach knapp 2,5 Stunden konnte der Einsatz im Wald beendet werden. Es war derweil der zweite Waldbrand bei Reinsfeld innerhalb kurzer Zeit. Im Einsatz war die Feuerwehr Reinsfeld, der Wehrleiter und die Drohneneinheit des Landkreises Trier-Saarburg mit Standort in Schillingen. - Pressebericht News Trier, Saar-Mosel-News, Trierischer Volksfreund.


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04.06.2022 - B2 - Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 04.06.2022
Einsatz-Stichwort: B2 - Flächenbrand groß
Einsatzort: Kell am See Richtung Reinsfeld
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
Einsatzende: 04.06.2022

Pressebericht News Trier

Großer Waldbrand zwischen Kell am See und Reinsfeld: 600 Quadratmeter in Flammen

Am Samstagabend, 04.06.2022, gegen 20 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem großen Flächenbrand in ein Waldstück zwischen Kell am See und Reinsfeld alarmiert. Mit dem Stichwort "Waldbrand groß" kam es zu einem größeren Einsatz für zahlreiche Feuerwehren im Hochwald. Wie die Feuerwehr berichtet, kam es aus bislang ungeklärten Gründen im Wald nahe der B 407 unweit des Hochwald-Ruwer Radweges zwischen Kell am See und Reinsfeld auf Höhe der Parkplatzes "Frau Holle" linksseitig zu einem größeren Waldbrand.
Bei Ankunft der Einsatzkräfte war von weitem bereits eine starke Rauchsäule zu sehen. Weiter loderten die Flammen auf dem Waldboden. Der Brandort war allerdings auf unwegsamen Gelände, sodass eine lange Wasserstrecke über den Fahrradweg gebaut werden musste. Auch die großen Wassersäcke zum Befüllen mit Wasser kamen zum Einsatz. An verschiedenen Wasserentnahmestellen wurden wasserführende Fahrzeuge immer wieder befüllt, sodass eine konstante Wasserversorgung aufgebaut werden konnte. Vor Ort wurde das Feuer dann mit mehreren Strahlrohen abgelöscht. Als umfangreich gestalteten sich dann noch die Nachlöscharbeiten. Hier musste der Waldboden sorgfältig gut benetzt werden, sodass auch die letzten Glutnester abgelöscht werden konnten. Insgesamt brannte eine Fläche von 600 Quadratmetern. Nach 2,5 Stunden konnte der Einsatz gegen 22:30 Uhr beendet werden.
Im Einsatz war die FEZ und Wehrleitung VG Hermeskeil, die Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen aus Reinsfeld, Kell am See, Hermeskeil, Schillingen, Saarburg und Thalfang, Auch die Berufsfeuerwehr Trier rückte zur Unterstützung mit einem Tanklöschfahrzeug an. Weiterhin die Polizei Hermeskeil und der Revierförster aus Reinsfeld. - Pressebericht News Trier, Lokalo.de


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Videobericht Waldbrand Reinsfeld


20.05.2022 - Sonderlage
Einsatzbeginn: 20.05.2022
Einsatz-Stichwort: Sonderlage
Einsatzort: Trier-Saarburg
Alarmierte Einsatzkräfte: TEL Trier-Saarburg
ELW 2 Trier-Saarburg
Einsatzende: 20.05.2022

Pressebericht News Trier

Unwetter: Bilanz Region Trier

Am Freitag, 20.05.2022, sind, wie angekündigt, teils schwere Unwetter über Deutschland gezogen. Auch in der Region Trier gab es Unwetter, aber wir sind mit einem "blauen Auge" davon gekommen. Es wurde bereits mehrere Tage zuvor angekündigt, dass sich am Freitag, 20.05.2022, eine brisante Unwetterlage über Deutschland bilden wird. Von BeNeLux zogen sie auf und nahmen dabei an Intensivität zu. Je später es wurde, desto mehr Gewitter entwickelten sich. Die Region Trier kam dabei noch glimpflich weg. Es gab vollgelaufene Keller, Häuser und Garagen, Straßen wurden überschwemmt und Bäume stürzten um, aber all das ist nichts gegen die Schäden, die das enorme Unwetter in Nordrhein-Westfalen angerichtet hat.
In den Kreisen Bitburg-Prüm und Vulkaneifel stürzten vereinzelt Bäume um, die dann meist vom LBM beseitigt wurden. In der VG Prüm gab es mehrere vollgelaufene Keller und Häuser. So mussten in Prüm selbst und in Schwirzheim die Feuerwehren anrücken. Gleiches Bild in Daun, dort gab es vollgelaufene Keller. Es kam rund um Bleialf zu Hagelansammlungen und im Streifen von Arzfeld-Prüm-Daun gab es immer wieder kurzzeitig überflutete Fahrbahnen. Oftmals wurden besonders Maisfelder stark in Mitleidenschaft gezogen. Kleine Sturzbäche ergossen sich in die Täler und richteten dort Schäden auf den Feldern an. In den anderen Landkreisen und der Stadt Trier kam es zu keinen Unwettereinsätzen, lediglich in Hermeskeil musste die Feuerwehr am Abend einen Keller leer pumpen. Die technische Einsatzleitung des Landkreises Trier-Saarburg hatte sich ab 16 Uhr in der Kreisverwaltung eingefunden, um von dort aus koordinieren zu können, falls es zu einer Unwetterlage kommen würde. Jedoch musste diese am Ende nicht tätig werden. - Pressebericht News Trier


17.05.2022 - H2 - Verkehrsunfall
Einsatzbeginn: 17.05.2022
Einsatz-Stichwort: H2 - Verkehrsunfall
Einsatzort: Leiwen
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 17.05.2022

Pressebericht News Trier

Ungewöhnlicher Einsatz in Leiwen: Auto liegt kopfüber im Bach - Betrunkener Fahrer flüchtet

Am Dienstag, 17.05.2022 gegen 10:30 Uhr kam es zu einem außergewöhnlichen Einsatz bei Leiwen. Nach newstr.de-Informationen war ein junger BMW-Fahrer aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich mit dem Auto auf einem Weg zwischen dem Moselkino Leiwen und der Ortslage Leiwen unterwegs. Hier muss er wohl aufgrund völlig überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle verloren haben, durchbrach ein Geländer und landete kopf¨ber auf dem Dach liegend im "Schandelbach". Am Dienstagmorgen schließlich entdeckt das erste Fahrzeug, welches die Unfallstelle passierte, das Auto im Bach und setzte den Notruf ab.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rollten sogleich zur Einsatzstelle an und stellten dort zunächst fest, dass kein Insasse mehr im Fahrzeug war. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass dieser verletzt im Gelände liegt, wurde die Coptereinheit des Landkreises zur Suche mit der Wärmebildkamera hinzugezogen. Gleichzeitig ermittelte die Polizei und konnte zügig feststellen, dass der Verunfallte 28-Jährige zuhause im Bett lag und betrunken war. Eine Blutprobe wurde entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Das Auto wurde schließlich mit einem Bergekran aus dem Bach gehoben und mit einem Totalschaden abtransportiert. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle. Im Einsatz war die FEZ und Wehrleiter VG Schweich, die Feuerwehren aus Leiwen, Schweich und Klüsserath, sowie die Coptereineit (Feuerwehr Schillingen). Zudem das DRK, der Hubschrauber Christoph 10 und die First Responder und die Polizei Schweich und Bernkastel-Kues. - Pressebericht News Trier, Lokalo.de


Bildergalerie Verkehrsunfall Leiwen


15.05.2022 - B2 - Flächenbrand groß
Einsatzbeginn: 15.05.2022
Einsatz-Stichwort: B2 - Flächenbrand groß
Einsatzort: Kordel
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 15.05.2022

Pressebericht News Trier

Großeinsatz bei Kordel: 100 Kräfte bei Waldbrand in Steillage - Löschhubschrauber und Löschrucksäcke im Einsatz

Am Samstag, dem 15.05.2022, gegen 08:20 Uhr, kam es in Kordel, in der Nähe der sogenannten Genovevahähle, zu einem Waldbrand. Nach Aussage der Rettungskräfte vor Ort brannten mehr als 300 Quadratmeter großer Steilhang. Die ersten Flammen hatten sich schon an den Bäumen hochgezogen bzw. sind in die Wurzeln vorgedrungen. Gegen 09:40 Uhr wurde aufgrund des schwierigen Geländes zusätzlich ein Hubschrauber für den Löscheinsatz angefordert. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, da es in der Nähe keine Bebauung gibt. Zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwehr am Boden und des Einsatzes des Hubschraubers konnte der Brand gegen 11:00 Uhr eingedämmt werden.
Für die Kräfte am Boden bedeutete dieser Waldbrand ein großer Kraftakt. In einer sehr steilen Lage oberhalb der Höhle ist das Feuer ausgebrochen und hatte sich durch die Trockenheit schnell ausgebreitet. Während aus der Luft mit dem Hubschrauber gelöscht wurde, kamen am Boden neben den Löschtrupps auch sog. Waldbrand-Löschrucksäcke zum Einsatz. Diese sind in der Region Trier erstmalig eingesetzt worden. Sie sind für solche steilen Lagen geeignet und fassen 20 Liter in einem Wasserrucksack auf dem Rücken der Einsatzkräfte, ohne einen Schlauch mitziehen zu müssen.
Mit einem Spezialfahrzeug der Berufsfeuerwehr Trier wurde in einem Abrollbehälter Wasser (AB) Wasser zur Einsatzstelle mitten im Wald herbeigebracht. Von dort wurde eine Entnahmestelle mit zusätzlichen Wasserführenden Fahrzeugen immer wieder neu eingespeist, sodass im Wald konstant eine Wasserversorgung aufrecht erhalten bleiben konnte. Das Wasser wurde an der Ortslage Butzweiler entnommen. Der Hubschrauber der Polizei aus Winningen bei Koblenz kam mit einem Wassersack zur Einsatzstelle und konnte aus der Luft immer wieder 500 Liter Wasser abwerfen. Dieses wurde aus der Mosel bei Ehrang entnommen. Ebenfalls kam die Drohne des Landkreises Trier-Saarburg zum Einsatz. Mit der Wärmebildkamera wurden die Glutnester aus der Luft aufgespürt, um dann gezielt ablöschen zu können. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Brandursache. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schweich in Verbindung zu setzen. Die Polizei vor Ort vermutet ein nicht erloschenes und illegales Grillfeuer an der Genovevahöhle.
Im Einsatz waren bis 15 Uhr insgesamt knapp 100 Einsatzkräfte: FEZ, Wehrleitung und Führungsunterstützung VG Trier-Land, die Freiwilligen Feuerwehren Kordel, Butzweiler, Hofweiler, Ittel, Lorich, Möhn, Newel, Welschbillig, Zemmer und die Berufsfeuerwehr Trier gemeinsam mit dem Löschzug Pfalzel. Zudem die Drohne des Landkreises Trier-Saarburg (Feuerwehr Schillingen). Die Polizeiinspektion Schweich war mit einer Streife im Einsatz. Der Hubschrauber der Polizei Rheinland-Pfalz unterstützte bei den Löscheinsätzen. In Bereitstellung waren ebenfalls die Malteser Welschbillig und die SEG aus Föhren. Pressebericht: News Trier, Saarbrücker Zeitung.


Bildergalerie Waldbrand Kordel


Videobericht Waldbrand Kordel


02.05.2022 - H3 - Verkehrsunfall groß
Einsatzbeginn: 02.05.2022
Einsatz-Stichwort: H3 - Verkehrsunfall groß
Einsatzort: B51
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 02.05.2022

Pressebericht News Trier

Auto rast auf B 51 Newel in LKW: Fahrer (36) schwer verletzt

Am Montagvormittag, 02.05.2022, gegen 9 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Auto auf der B51 zwischen Aach-Hohensonne und Newel. Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge befuhr ein 36-jährgiger Autofahrer aus dem Kreis Bitburg-Prüm die B 51 in Richtung Trier und kollidierte beim Überholen mit einem entgegenkommenden Lkw. Der Fahrer wurde bei dem Unfall in seinem Auto eingeklemmt und von der Feuerwehr in einer Sofortrettung (ugs. "Crashrettung") mit der Rettungsschere befreit.
Der 36-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Der Fahrer des Lkw stand nach dem Unfall unter Schock. Lange Zeit blieb unklar, ob sich möglicherweise noch ein kleines Kind in dem Fahrzeug befunden hatte, das durch die Wucht des Aufpralls möglicherweise aus dem Pkw geschleudert wurde. Die Feuerwehr suchte die Unfallstelle daher weiträumig mit einer Drohne ab. Später stellte sich heraus, das der Fahrer alleine in seinem Fahrzeug unterwegs war.
Das Trümmerfeld auf der Bundesstraße erstreckte sich über mehrere hundert Meter. "Der Pkw hat sich durch die Wucht des Aufpralls dermaßen in Einzelteile zerlegt, wie es die Feuerwehr auch schon lange Zeit nicht mehr gesehen hat", beschreibt Feuerwehr-Pressesprecher, Christian Otto, das Ausmaß des Unfalls. Zur Klärung der Unfallursache und des genauen Herganges hat die Staatsanwaltschaft Trier ein Gutachten in Auftrag gegeben. Die B 51 musste voll gesperrt werden - die Sperrung dauert derzeit noch an. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz war die FEZ und Wehrleiter VG Trier-Land, die Feuerwehren aus Aach, Newel, Welschbillig, Olk und Sirzenich. weiterhin die Coptereinheit des Landkreises (Feuerwehr Schillingen) Zudem der Rettungsdienst, der Hubschrauber mit Notarzt und die Polizei Trier - Pressebericht News Trier, lokalo.de


Bildergalerie Verkehrsunfall B51


Videobericht Verkehrsunfall B51


26.02.2022 - H2 - Verkehrsunfall
Einsatzbeginn: 26.02.2022
Einsatz-Stichwort: H2 - Verkehrsunfall
Einsatzort: Serrig
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 26.02.2022

Pressebericht News Trier

Weinbergmaschine stürzt 80 Meter bei Serrig ab - Arbeiter (26) wird tödlich verletzt

Folgenschwerer Arbeitsunfall in den Weinbergen von Serrig mit tödlichem Ausgang. Am Samstag, 26.02.2022, gegen 08:30 Uhr, kam es in Serrig, im dortigen Weinbergsgelände der ehemaligen staatlichen Weinbaudomäne, zu einem Arbeitsunfall, bei dem ein Arbeiter tödlich und ein weiterer leicht verletzt wurden. Bei Arbeiten mit einer Raupenmaschine in der Steillage des Weinbergs war diese mittels Seilzugwinde an einem Anhänger befestigt, welcher noch an die Zugmaschine angekoppelt auf einem höher gelegenen Wirtschaftsweg abgestellt war. Zwischen den Reben sollten Strohballen verteilt werden. Aus bisher ungeklärter Ursache wurde der Anhänger vom Wirtschaftsweg in die Steillage hinab gezogen und stürzte zusammen mit dem Raupenfahrzeug und der Zugmaschine mehr als 80 Meter in die Tiefe.
Der 26-jährige Fahrer des Raupenfahrzeuges aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich wurde hierbei so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Er musste mit der Höhenrettung geborgen werden. Ein weiterer Arbeiter, welcher sich zur Unfallzeit ebenfalls in der Steillage befand, wurde offenbar nur leicht verletzt. Die Bergung, der bis unmittelbar zum Serriger Bach am Fuß des Weinbergs abgestürzten Arbeitsgeräte, durch eine beauftragte Bergungsfirma dauerte bis in den späten Nachmittag an. Vor der Bergung mussten Betriebsstoffe abgepumpt werden. Im Einsatz war die FEZ Saarburg, der Wehrleiter VG Saarburg-Kell, die Feuerwehren aus Serrig, Taben-Rodt, Saarburg und Beurig. Die Höhenrettung der Feuerwehr Saarburg, die Facheinheit Copter (Feuerwehr Schillingen). Das DRK Saarburg und Zerf, der Notarzt Saarburg, das DRK OV Saarburg, die Polizei Saarburg und Steil Bergung Trier. - Pressebericht News Trier, Saar-Mosel-News


Bildergalerie tödlicher Verkehrsunfall


18.02.2022 - Sonderlage
Einsatzbeginn: 18.02.2022
Einsatz-Stichwort: Sonderlage
Einsatzort: Landkreis Trier-Saarburg
Alarmierte Einsatzkräfte: FüU TEL Trier-Saarburg
BKI Trier-Saarburg
BKI stv. Trier-Saarburg
Einsatzende: 18.02.2022

Pressebericht News Trier

Sturm "Zeynep": Umgestürzte Bäume, Stromausfälle, verwehter Bus und Bierkisten

Es kam genauso, wie es vorhergesagt wurde und wie wir es in unserem Liveticker verdeutlicht haben: Sturm "Zeynep" ist über die Region gezogen und hat teilweise Schäden und Verwüstung hinterlassen. Nachdem am Donnerstag bereits Sturm "Ylenia" wütete, folgte am Freitag direkt der n&uauml;chste Sturm "Zeynep". Auf dem Wetterradar konnten wir am Freitagnachmittag, 18.02.2022, gut erkennen und mitverfolgen, wie eine markante Kaltfront von BeNeLux auf unsere Großregion aufgezogen kam. Diese Front war insoweit markant, weil sie eingelagert Gewitter mitbrachte und den teils Orkanartigen Sturm. Im Liveticker haben wir alle Entwicklungen festgehalten. Nachfolgend nun ein ausführlicher Überblick, was in der Region alles passiert ist. Sturmschäden Trier-Saarburg:
Kaum hatte die Front den Landkreis Trier Saarburg erreicht, gab es auch schon die ersten Feuerwehr-Einsätze. So mussten die Feuerwehren zu zahlreichen umgestürzten Bäumen ausrücken, die auf Bundes-, Landes- und Kreisstraßen stürzten. Dabei wurden teilweise auch Leitplanken beschädigt. Glücklicherweise fiel kein Baum auf fahrende oder parkende Autos. Umgestürzte Bäume gab es unter anderem auf der B 51 zwischen Trier und Bitburg, B 51 zwischen Ayl und Wawern, B 268 bei Greimerath, B 268 bei Vierherrenborn, L 141 zwischen Hirschelderhof und Weiskirchen, L 141 zwischen Hermeskeil und Gusenburg sowie K 69 zwischen Waldweiler und Weiskirchen. Auch in der Ortslage Krettnach stürzte ein Baum und beschädigte eine Straßenlaterne, zudem gab es auch bei Wasserliesch, Bekond und Ralingen umgestürzte Bäume.
In Leiwen stürzte ein Baum in eine Stromleitung. Durch die starke Zugkraft wurde ein Strommast komplett abgerissen und auf mindestens zwei Häusern wurden die Dachpfosten mit dem Stromkabel komplett niedergerissen. Durch die hohe Gefahr konnte die Feuerwehr hier nicht viel machen und sicherte bis zum Eintreffen des Energiebetreibers die Gefahrenstelle ab. Zu Stromausfällen im Landkreis kam es in Heddert, Zerf und Kell am See. Aufgrund der großen Anzahl an Einsätzen innerhalb kürzester Zeit wurde in der Kreisverwaltung Trier-Saarburg die Technische Einsatzleitung des Landkreises besetzt. Von hier aus wurden die Einsätze koordiniert. [...] - Pressebericht News Trier (19.02.), News Trier (18.02.).


Bildergalerie Unwetter Landkreis Trier-Saarburg


15.02.2022 - Sonderlage Personensuche
Einsatzbeginn: 15.02.2022
Einsatz-Stichwort: Sonderlage Personensuche
Einsatzort: Rimsberg
Alarmierte Einsatzkräfte: Copter TEL Trier-Saarburg
Einsatzende: 16.02.2022

Pressebericht News Trier

Mann (33) erleidet medizinischen Notfall: Feuerwehren, Drohne und Suchhunde finden Vermissten nach mehreren Stunden

Am Abend gab es eine mehrstündige Vermisstensuche im Landkreis Birkenfeld. Neben den Feuerwehren kam auch eine Drohne mit Wärmebildkamera und Suchhunde zum Einsatz. Am Dienstagabend, 15.02.2022, um 19:15 Uhr wurde ein 33-jähriger Mann aus dem Niederhambacher Ortsteil Burbach (Landkreis Birkenfeld) von Familienangehörigen vermisst gemeldet. Es lag der Hinweis vor, dass sich der Vermisste in hilfloser Lage befinden könnte.
Gegen 21:30 Uhr wurden dann umfangreiche Suchmaßnahmen von Polizei und 45 Einsatzkräften der umliegenden Feuerwehren eingeleitet. Hier kamen Fußtruppen zum Einsatz. Mit den Feuerwehrfahrzeugen wurde auch das Gebiet abgesucht. Gegen 22:50 Uhr wurde dann auch die äberregionale Hilfe angefordert. Die Facheinheit "Copter" der Feuerwehr Schillingen (TEL Trier-Saarburg) kam mit ihrer Drohne zur Einsatzstelle. Mit der neuen Nachtsichtkamera wurde das Gebiet von oben abgesucht. Auch eine Hundestaffel kam zum Einsatz. Gegen 23:50 Uhr wurde der Vermisste an einem landwirtschaftlichen Betrieb wieder gefunden. Er gab an, dass er an einem Weidezaun einen internistischen Notfall erlitt. Dort wohl mehrere Stunden lag, bevor er wieder zu sich kam und Schritt für Schritt bis zu diesem Aussiedlerhof kam, wo er schließlich dem Rettungsdienst übergeben werden konnte. - Pressebericht News Trier


07.02.2022 - H3 - Verkehrsunfall groß
Einsatzbeginn: 07.02.2022
Einsatz-Stichwort: H3 - Verkehrsunfall groß
Einsatzort: B407
Alarmierte Einsatzkräfte: FF Schillingen
WL VG Saarburg-Kell
Einsatzende: 07.02.2022

Pressebericht News Trier

Schwerer Unfall auf B 407 bei Waldweiler: Feuerwehr befreit Lkw-Fahrer

Aufgrund von Schnee- und Eisglätte kam es am frühen Montagmorgen auf der B 407 / Hunsrückhöhenstraße bei Waldweiler zu einem schweren Lkw-Unfall. Nachdem der Sturm durchgezogen war, kam die Kälte. Und mit der Kälte kam der Schnee in Hochlagen oberhalb 500 Meter. Hier vor allem im Hunsrück und dem Hochwald. Und gleich kam es aufgrund von Schnee- und Eisglätte zu einem schweren Lkw-Unfall auf der B407 bei Waldweiler.
Hier ist gegen 4:10 Uhr am Montagmorgen, 07.02.2022, ein Lkw in Fahrtrichtung Kell am See unterwegs, als er auf einer Gefällstrecke ins Rutschen gekommen ist und rechts von der Straße abkam und auf einer Wiese liegend zum Stillstand kam. Der Fahrer wurde hierbei in seinem Fahrzeug eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden. Hierzu wurde die Windschutzscheibe mit einem Spezialgerät aufgeschnitten. Mit einer Schleifkorbtrage wurde der Verletzte zum Rettungswagen gebracht. Er kam mit nach notärztlicher Versorgung und mittelschweren Verletzungen in ein Trierer Krankenhaus.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und leuchtete diese großräumig aus. Auslaufender Kraftstoff wurde gebunden. Im Verlauf des Einsatzes kam auch der Räum- und Streudienst vorbei, innerhalb kurzer Zeit wurde es auf diesem Streckenabschnitt durch starken Schneefall weiß und glatt. Die geladenen Backwaren sind nicht mehr zu gebrauchen. Im Verlauf des Vormittags wird der Lkw geborgen. Hierzu kommt es erneut zu einer Vollsperrung der Hunsrückhöhenstraße. Die Umleitung erfolgt durch die Ortslage Waldweiler. Im Einsatz war die FEZ in Kell am See, der Wehrleiter VG Saarburg-Kell. Die Feuerwehren aus Waldweiler, Mandern, Schillingen und Hermeskeil. Das DRK Zerf, der Notarzt Hermeskeil und die Polizei Hermeskeil. - Pressebericht News Trier, Trierischer Volksfreund.


Bildergalerie LKW-Unfall


Videobericht LKW-Unfall