Einsatzleitwagen 2

Der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) ist ein Katastrophenschutzfahrzeug und wurde im Jahr 1999 vom Landkreis Trier-Saarburg beschafft und an die Feuerwehr Longuich übergeben. Der Funkrufname lautete bis Mai 2017 "Florian Trier-Saarburg 12". Der neue Funkrufname lautet "Kater Trier-Saarburg 12/1". Das Fahrzeug kann mit einem Trupp 1/2 besetzt werden und dient der TEL sowohl als Kommunikations- als auch als Führungsfahrzeug. Der ELW 2 kommt bei Großschadenslagen (Alarmstufe 4) zusammen mit dem MZF 1 TEL und der Führungsgruppe in den Einsatz. Das Fahrzeug ist ein MAN 8.163 auf einem 7,5t Fahrgestell. Der Fernmelderaum verfügt über insgesamt 3 Arbeitsplätze. Folgende technische Einrichtungen sind im Fernmelderaum installiert:

Fernmelderaum:     – 3 FuG 8b-1 (4m-Band)
      – 2 FuG 9c (2m-Band)
      – Alarmgeber
      – Antennenverteiler zum Verbinden der FuG mit den Antennen
      – Gegensprechanlage zum Besprechungsraum und zur abgesetzen Bedienstelle
      – TK-Anlage mit 4 Amtsleitungseinspeisungen 16 Nebenstellen
      – Premicell-Anlage zur Anbindung der TK-Anlage an das D-Netz
      – 3 eingebaute Telefone
      – 1 MRT fest eingebaut
      – Faxgerät
      – Autoradio
      – PC
      – 3 Handsprechfunkgeräte 2m-Band
      – 2 digitale Handsprechfunkgeräte (HRT)

Die Funkgeräte werden über 2 Funkabfrageplätze bedient. Die Gespräche können über Handapparat, Schwanenhalsmikrofon mit Lautsprecher oder Headset mit Fußtaster als Sprechtaste geführt werden. Im Besprechungsraum sind zwei Sitzbänke mit einem Tisch installiert. An der Stirnwand ist eine Magnettafel zum Führen von Einheitenübersichten sowie der Lagekarte angebracht.

Besprechungsraum:     – 1 Telefon
      – 2 DECT Telefone
      – Gegensprechanlage
      – Kartenschrank mit UTM-Karten, Straßenkarten
      – Farbfernseher mit Videotext über DVB-T Anlage
      – PC
      – Alarm- und Einsatzpläne des Kreises Trier-Saarburg
      – Mittel zur Informationsgewinnung und -verarbeitung innerhalb einer Einsatzleitung
      – 1 absetzbares Verteilerschaltpult mit 2 Nebenstellen der TK-Anlage
      – Mithörmöglichkeit für alle Funkverkehrskreise

Das Fahrzeug wird durch einen eingeschobenen tragbaren Stromerzeuger mit einer Leistung von 8kVA mit Energie versorgt. Am Heck des Fahrzeuges ist ein pneumatisch ausfahrbarer 7m Antennenmast angebracht. Auf diesem können eine 2m / 4m-Groundplane-Antenne sowie eine Wetterstation angebracht werden. Die Daten der Wetterstation können am PC des Besprechungsraumes abgerufen werden. Sie dienen als Grundlage zur Beurteilung der Ausbreitungsrichtung und Ausbreitungsgeschwindigkeit von Schadstoffwolken. Auf der Fahrerseite befinden sich unten am Aufbau mehrere Geräteräume. In diesen Geräteräumen sind noch folgende Ausrüstungsgegenstände untergebracht:

Ausrüstung Außen:     – Feldkabeltrommel 100m
      – 500m Y-Schaltdraht
      – mehrere Telefone
      – Kabeltrommel für das abgesetzte Verteilerschaltpult
      – 2m/4m-Antenne
      – Erdungsspieß mit zugehöriger Leitung
      – rote Rundumkennleuchte
      – Funk-Wetterstation

Auf der Beifahrerseite befindet sich hinten neben der Tür zum Funkraum noch ein Anschlusskasten. Hier werden die Leitungen des Antennenmastes, IT Netzwerkes, sowie die Nebenstellen und Amtsanschlüsse für die Telefonanlage aufgelegt.

Der ELW 2 wurde 2016 umgebaut. Die Beladung entspricht seit 2016 nicht mehr den oben aufgeführten Angaben. Näheres dazu in Kürze.